Geschichte - Offene Tür

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Gemeinschaften

Diakonische Hausgemeinschaften der Offenen Tür:

Ein kurzer Einblick in die Vorgeschichte und Entwicklung ab 1995

Zur Vorgeschichte:
Hausgemeinschaften gibt es in der Geschichte der Offenen Tür schon lange. Es begann 1941-1953 mit dem Sonnenhof in Gelterkinden/BL mit Rahel und Richard Sallmann als Hauseltern (1954 Gründer der Offenen Tür). In den 60er Jahren förderte die Offene Tür das gemeinschaftliche Leben im Sonnenheim Basel, 1984-2000 durch die Lebens- und Therapiegemeinschaft Fischerhus in Verbindung mit der Arbeit unter drogensüchtigen Männern unter der Leitung von Christoph und Susann Meister.

1995: Wohngemeinschaft Giessliweg
Thomas und Irene Widmer gründen mit Unterstützung der Offenen Tür die WG Giessliweg in Basel und leiten die Gemeinschaft bis zu ihrem Umzug auf das Fischerhus-Areal Ende 1999. Widmers leben zusammen mit Studierenden, Auszubildenden und einzelnen Frauen und Männern, die aus einem Therapiehaus kommen und froh sind, nicht alleine zu leben und bei Bedarf Unterstützung zu erhalten. Die Erfahrungen aus dieser Zeit veröffentlicht Thomas Widmer in der Broschüre "Gemeinschaftliches Leben mit Chancen" (Angaben bei "Fachstelle Gemeinschaftliches Leben").

2000: Ensemble
Die Offene Tür beendet ihre Therapiearbeit unter Drogensüchtigen und ermöglicht Thomas und Irene Widmer den Aufbau der Diakonischen G
emeinschaft Ensemble im Fischerhus Riehen. Anliegen: Als Christen gemeinsam leben, füreinander kochen, zusammen essen, Freud und Leid teilen, zusammen beten und feiern. Gegenseitige Unterstützung in der Nachfolge, Angebot von Wohnbegleitung für einzelne Männer und Frauen im Rahmen einer tragfähigen Gemeinschaft.

2003: Sunnehus
Aus der Drogenentzugsstation an der Baselstrasse 53 wird die Hausgemeinschaft Sunnehus mit Regin und Michael Selinger.

2002: Läbeshus
Auf dem Fischerhus-Areal entsteht im Hinterhaus eine Hausgemeinschaft (Personen in vier Wohnungen), geleitet von Bernhard Tanner. Ab 2004 steht sie unter der Leitung von Dan und Catrin Backlund, ab 2007 sind Vera und Laurent Marti für die Hausgemeinschaft „Läbeshus" verantwortlich.

2005, ab 2007 als Fachstelle Gemeinschaftliches Leben
Die Offene Tür fördert das gemeinschaftliche Leben und die Gründung von neuen Diakonischen Wohnprojekten mit 10 Stellenprozenten (Thomas Widmer, unterstützt von Irene Widmer).

2006: Schärme
Eröffnung Diakonische Hausgemeinschaft Schärme an der Schlossgasse 27 mit Käthi und Ernst Kipfer, ab April 2011 unter der Leitung von Frank und Karin Kepper.

2009/2010: Vis-à-vis
Gründung der Hausgemeinschaft Vis-à-vis im Erlensträsschen 44 unter der Leitung von Therese und Beat Ledermann.

2011: Umzug Ensemble in den Moosrain
Umzug der Gemeinschaft Ensemble und damit auch von Familie Widmer vom Fischerhus in das Gemeinschaftshaus Moosrain, welches von einer Glaubens-, Lebens- und Dienstgememeinschaft geleitet wird (www.moosrain.net).

2011: Jugend-WG im Fischerhus
Ein Teil der Ensemble-Mitbewohner(innen) bleibt im Fischerhus. Aufbau der Hausgemeinschaft Fischerhus für junge Männer und Frauen, geleitet von Andreas und Joëlle Leuzinger.

2012: Sechs Hausgemeinschaften
Zurzeit leben in den sechs Diakonischen Hausgemeinschaften der Offenen Tür rund 60 Personen, davon 10 mit Wohnbegleitung und einzelne, die von der Leitung ehrenamtlich begleitet werden. Der Schöpfer der Gemeinschaft hat uns in den letzten Jahren vieles geschenkt und ermöglicht. Ihm gebührt unser Dank.

Ausblick:
Die Diakonischen Hausgemeinschaften der Offenen Tür wollen weiterhin für Singles und Familien gemeinsames Leben ermöglichen, mit Gottes Gegenwart rechnen, in integrativen Wohnmodellen heilsamen Lebensraum anbieten und für andere Inspiration sein.

Download "Einblick in die Geschichte" (mit Fotos) als pfd

 
 
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